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Mit irischer Seele …
Autorin Tanja Bern erfüllte sich mit Buch einen Lebenstraum
Über viele Jahre hinweg hatte Tanja Bern einen Traum – den Traum, eines Tages ihr eigenes Buch in Händen halten zu können. Dieser Traum hat sich nun erfüllt – druckfrisch liegt ihr erstes Buch „Die Sídhe des Kristalls - Das Tal im Nebel“ vor und begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Autorin nicht um ein Buch oder ein Autogramm gefragt wird.
Erzählt wird in dem umfassenden Roman die Geschichte von Jack, der mit seinen Eltern eine gutgehende Pension im Südwesten Irlands betreibt. Als er eines Tages durch Zufall auf Lórian trifft, gerät sein Leben gehörig durcheinander. Denn plötzlich sieht er sich mit den Sídhe, den Elfen der irischen Legenden, konfrontiert. Elfenkönig Lórian nimmt Jack mit in sein von Nebeln verborgenes Tal. Nun beginnt für Jack eine Zeit voller Abenteuer und Wunder. Als Lórian eines Tages spurlos verschwindet, machen Jack und Lórians Bruder Eryon sich auf die Suche nach dem Vermissten. Doch schon bald müssen die beiden feststellen, dass das Volk der Sídhe in großer Gefahr ist ...
Auf die Frage, wie sie auf das Thema ihres Buches gekommen sei, sagt Tanja Bern, die mit ihrer Familie in Gelsenkirchen lebt: „Ich denke, ausschlaggebend war eines der ersten Fantasybücher, die ich gelesen habe. Es spielte vor irischer Kulisse und es hat mich tief beeindruckt, wie dort das Land und die Sagengestalten beschrieben wurden.“ Doch als sie kurze Zeit später nach Irland reiste, um sich selbst ein Bild von diesem faszinierenden Land zu machen, wurde sie sehr enttäuscht. „Ich fand vor Ort nichts so, wie es im Buch beschrieben war.“ Was Tanja Bern ziemlich ärgerte.
Doch Tanja Bern wäre nicht Tanja Bern, wenn sie sich nicht selbst einen Eindruck von Land und Leuten verschafft hätte. „Ich besah mir das Land genauer und musste feststellen, dass der Autor, dessen Buch ich gelesen hatte, dieses Land einfach nicht verstanden hatte. Er hatte es benutzt, um seine Geschichte zu schreiben, aber wirklich eingefühlt hatte er sich nicht“, berichtet sie.
Tanja Bern aber verlor bei dieser ersten Reise nach Irland ihr Herz an dieses Land. Sie war, wie sie später beschreibt, „zu Hause angekommen“. Sie begann zu lesen, zu forschen, nachzudenken, entdeckte die irischen Legenden und war von der Mystik fasziniert. Sie begann ihre eigene Geschichte zu suchen, hatte genaue Vorstellungen davon, wie ihre Figuren aussehen sollten. Und las. Buch um Buch. Doch nirgends fand Tanja Bern die Geschichte, die in ihrem Kopf „herumspukte“. So schrieb sie sie selbst – die Saga von den Sídhe des Kristalls. „Das Tal im Nebel“ ist nur ein erster Band, der die Welt von heute mit der irischen Legendenwelt verbindet, weitere Bücher sind bereits in Arbeit. Heute kann man mit Fug und Recht behaupten, Tanja Bern sei eine Autorin mit irischer Seele. Dabei ist es nicht nur die Liebe zu den Erzählungen dieses Landes, sondern auch die Musik, die die junge Frau berührt: Sie ist nämlich Sängerin der Irish Folk Band „Gaelic Wind Project“. Wer mehr über Tanja Bern erfahren möchte, wird auf der Internetseite www.tanja-bern.de fündig.
Leseprobe:
Im Südwesten Irlands der heutigen Zeit graute langsam der Morgen und der Himmel brannte förmlich von den ersten Strahlen der Morgensonne, die sich trotz des düsteren und wolkenverhangenen Himmels ihren Weg durch die hohen Bäume suchten. Die ganze Umgebung war in leichten Nebel gehüllt und der Wald war in zwielichtiges Licht getaucht, sodass alles unwirklich schien, wie in einem Traum. Sanfte Hände strichen über einen abgeholzten Baum. Vor zwei Tagen hatten hier noch unzählige gesunde Bäume gestanden, doch jetzt nicht mehr. Nun lagen sie verstreut auf dem Waldboden. Lórian stand zwischen den abgesägten Stämmen und fühlte sich wie auf einem Friedhof. Langsam lief er durch die abgeholzte Lichtung, zurück in den Schutz der großen Bäume. Dann schloss er die Augen und atmete den würzigen Duft des Waldes ein. Die Luft um ihn herum war feucht und mild. Ein leichter Wind strich durch den Wald und auf den Pflanzen glitzerte der Morgentau. Die Stille wurde plötzlich durchbrochen und etwas näherte sich mit lautem Getöse. Lórian sah sich hastig um. Er verschwand blitzschnell in einer der großen Eichen und versteckte sich dort. Eine Herde Schafe kam lärmend um die Wegbiegung und drängte sich den engen Bergpfad hinauf. Hinter ihnen wurden Stimmen laut und hallten durch den Wald. Zwei Männer kamen in Sicht.
Tanja Bern
Die Sidhe des Kristalls: Das Tal im Nebel
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-940-367-23-5
330 Seiten
12,50 Euro
Die Autorin:
Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Ihr erstes Buch „Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel“ ist im Frühjahr 2008 erschienen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt. Tanja Bern liebt es, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, sie liest mit Begeisterung und singt in der Irish Folk Band Gaelic Wind Project.
Die Illustratorin:
Daniela Berghold wurde 1978 in Coburg geboren und hat schon im Grundschulalter Interessen und Talente im kreativen Bereich gezeigt. Nach einer soliden Bankausbildung zog es die heutige Diplom-Designerin nach Fürth bei Nürnberg, um ihren eigentlichen kreativen Traumberuf zu lernen. Nach dem Fachabitur im Bereich Gestaltung, folgte das Kommunikationsdesign Studium, das sie 2007 erfolgreich beendete. Ihre Schwerpunkte liegen in der Illustration, Typografie und den Printmedien. Seit 2006 ist Daniela Berghold als freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin tätig.
Wir verlosen: 2 Exemplare des Buches
„Die Sídhe des Kristalls: Das Tal im Nebel“
Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, schreiben Sie uns bitte bis zum 31. Oktober eine E-Mail an die Adresse: info@tip-magazin.info
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